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Arbeitskreis XXL-Produkte sprach über Transporttechnik und Logistik

Hocheffizienter Schwerlasttransport, Sondermaschinen, Intralogistik und Hafenlogistik standen im Mittelpunkt des Arbeitskreis-Treffens am 10. Mai 2016. Gastgeber war die WFT GmbH & Co. KG, die unter anderem mobile Roboter, Kräne und Hebebühnen anbietet sowie Sondermaschinen nach Kundenwunsch fertigt. Bei dem Branchentreffen unter dem Titel "Transporttechnik und Logistik für XXL-Produkte" hörten die Teilnehmer nicht nur Fachvorträge, sondern besichtigten auch das Firmengelände der WFT GmbH & Co. KG in Sulzbach-Rosenberg.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises XXL-Produkte findet am 15. November 2016 bei der voestalpine AG im österreichischen Linz statt. Das Thema des Treffens lautet "Industrie 4.0 für XXL-Produzenten". 

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AKXXL-Treffen am 10. Mai 2016

Arbeitskreismitglieder vor dem WFT-Gebäude. 
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Ihr Ansprechpartner für XXL

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Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Den regelmäßigen fachlichen und persönlichen Austausch mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen der XXL-Branche erhalten Sie durch den Arbeitskreis XXL-Produkte, der im September 2010 gestartet ist.  →  Flyer AK XXL

Was sind XXL-Produkte?

"Ein großskaliges Produkt ist ein Produkt, bei dem der Mensch zum Zeitpunkt der Betrachtung mit vorhandenen Methoden und Werkzeugen im Rahmen der Produktentstehung an seine technischen, organisatorischen und damit wirtschaftlichen Grenzen stößt. Signifikant für großskalige Produkte ist ein überproportionaler Anstieg des Aufwandes für z. B. Konstruktion, Fertigung oder Transport bei einer weiteren Vergrößerung eines charakterisierenden Merkmals des Produktes."

So lautet die Definition für XXL-Produkte, die Wissenschaftler am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) entwickelt haben. Es existiert also kein absoluter Grenzwert, keine festgelegte Größe, ab der ein Produkt als großskalig gilt. Von konventionellen Produkten abgrenzen lassen sich XXL-Produkte durch den ungewöhnlich großen Aufwand beispielsweise für die Herstellung oder den Transport.

Wo die Grenze zwischen konventionell und XXL verläuft, ist also für jedes Produkt einzigartig – und sie verschiebt sich mit der Zeit. Während im Jahr 1982 Windkraftanlagen mit einem Rotordurchmesser von 15 Metern bereits als großskalig galten, lag der maximale Rotordurchmesser 30 Jahre später schon beim zehnfachen Wert.

 

Unterscheidung zwischen konventionellen Produkten und XXL-Produkten

Wo die Grenze zwischen konventionell und XXL verläuft, ist für jedes Produkt einzigartig.

 

Mehr zur wissenschaftlichen Definition von XXL-Produkten:
→  Behrens, B.-A. et al.: Towards a definition of large scale products. In: Production Engineering. 8 Jg. (2014), H. 1-2, S. 153-164.